John Pennecamp Coral Reef State Park

Dass man auf dem Pennecamp sehr eng steht, hatte ich schon gelesen, aber mit den sehr netten Nachbarn , war das gar kein Problem. Wenn sich allerdings, wie am 2. Tag geschehen, ein riesiges 5th Wheel nebendran stellt, fühlt man sich schon etwas eingebaut.

Der Pennecamp bietet – eigentlich –  sehr viel: ein tolles Visitor Center mit einem guten Aquarium, Scubadivingkurse, Schnorcheltouren, Glasbodenboottouren zum Korallenriff raus, und Paddelboot- und Kanuverleih. Das Visitorcenter, das Aquarium und auch der Scubadiving Shop  waren allerdings geschlossen; von außen sah man kaum Schäden, aber die Inneneinrichtungen waren wohl vollkommen zerstört, weil durch Wirbelsturm Irma das Wasser gut einen Meter in die Gebäude gedrückt wurden. Mit Zelten und Containern hatte man sich aber recht gut beholfen.


Am Lagerfeuer verfolgten wir den Vortrag eines Rangers.


Die Glasbodenboottour (24$/Person) zum Korallenriff dauerte etwa 2 ½, jeweils 45 Minuten brauchte das Boot für die An- bzw. Rückfahrt. Wer jetzt eine tolle bunte Unterwasserwelt erwartet, wie man sie manchmal in Filmen sieht, wird enttäuscht werden, viele Korallen sind inzwischen  mausetot und Irma hat ihr Übriges dazu getan.


Die Glasbodenfahrt muss man ehrlich gesagt nicht gemacht haben, schon gar nicht, wenn man die unbedingt empfehlenswerte Schnorcheltour mitmachen möchte (ca. 30$/Person, das Equipment kostet noch einmal ein paar Dollar extra). Ich würde auf jeden Fall die Morgentour buchen, da hier deutlich weniger Leute dabei sind. Die Tourt ist sehr gut organisiert, die Einweisung war gut, das Personal nett und lustig. Auch diese Tour dauerte 2 ½ Stunden, davon verbrachten wir etwa eine Stunde im Wasser. Mann, ist das Wasser salzig.