15. Tag: Kurze Tour um Whitehorse und Abreise

Am letzten Tag war noch ein wenig  Zeit für ein paar kleinere Ausflüge im Umfeld von Whitehorse.


So fuhren wir zum Miles Canyon und den Whitehorse Rapids.

Der Name stammt von den First Nations, weil die einst gefährlichen Stromschnellen an die wehende Mähne eines weißen Pferdes erinnerten. Diese Stromschnellen wurden einigen der unerfahren Seeleuten auf ihren zusammengezimmerten Booten zum Verhängnis.  Der 1959 gebaute Damm ließ die Stromschnellen verschwinden und staute das Wasser im Schwatka Lake.


Durch den Damm – der Whitehorse’s Energieerzeugung – dient  und den dadurch entstandenen Höhenunterschied von 20 m konnten die Lachse nicht mehr so wie sie wollten und so wurde eine Fischleiter gebaut, die mit einer Länge von 366 m und einer Tiefe von 2,20 m die längste hölzerne Fischleiter der Welt ist. Im Gebäude kann man durch Schaufenster in den Seitenwänden einen Blick auf die stromaufwärtsziehende Lachse sehen und hier werden sie auch gezählt.

   


Ein weiterer Abstecher führte uns auf  den Midnight Dome. Der 884 m hohe Berg liegt nahe der Stadt und bietet einen grandiosen Blick auf Dawson und den Zusammenfluss des Yukon und des Klondikes. Wer immer schon mal einen Tandem Fallschirmsprung machen wollte – hier kann er/sie es einmal versuchen.

Hier sieht man, wie der schwarze Klondike in den Yukon fließt.

 

 

 


Danach ging es nach zum Flughafen, wo uns noch ein kleiner Aufreger erwartete: die Tür zum Laderaum hatte sich verklemmt und wir kamen nicht an unsere Koffer dran. Auch die starken Männer konnten die Tür nicht öffnen; ein Mitarbeiter von Ruby Adventure musste den Wagen abholen und nach einer Stunde stand unserem Abflug nichts mehr im Wege.


 

 

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