Fazit

Abschließend lässt sich sagen:

die Reise hat mir sehr gut gefallen. Elke, unsere Reiseleiterin, war ausgezeichnet, immer gut drauf, immer geduldig und wenn Sonderwünsche geäußert wurden, versuchte sie wenn möglich darauf einzugehen. Bis zu sieben, acht Stunden fuhr sie uns in dem -angenehm kleinen – Bus herum, war auch in den Pausen immer ansprechbar und gab uns viele Informationen weiter.

Kompliment aber auch an uns: die Gruppe war sehr harmonisch, jeder war (fast) immer (gell Francois…) pünktlich  und es wurde kaum gemeckert – es hat echt Spaß gemacht mit euch.

Die Reise war sicherlich anstrengend, fast jeden Tag ging es weiter und zum Ausruhen war wenig Zeit – aber wer wollte das schon.

Die täglichen Strecken im Bus waren  mit bis zu 620 km teilweise sehr lang – aber auch das war keine Überraschung – Alaska ist groß. Mit Hörbüchern im Ohr war aber auch das gut auszuhalten.

Unterwegs hatten wir ausreichend Möglichkeiten für das Essen unterwegs einzukaufen; wenn das Wetter es zuließ, picknickten wir draußen, manchmal aßen wir unterwegs im Bus.

Wir sahen viele Tiere: Grizzlys, Schwarzbären, Elche, Wale (jedenfalls die anderen aus der Gruppe – wenn ich hinschaue, tauchen sie immer kurz vorher ab) und jede Menge Kleingetier.

Das Wetter hätte besser sein können, aber auch deutlich schlechter. An den Highlights ließ es uns nicht im Stich – immerhin gehörten wir zu den Auserwählten, die den Gipfel des Denalis sahen – der ist nur jeden dritten oder vierten Tag zu sehen

Die Hotels waren insgesamt in Ordnung – mal hatte der Eine an dem einen Hotelzimmer etwas auszusetzen, mal ein anderer an einem anderen Zimmer – wie immer eben.

Irritierend ist tatsächlich, dass – je weiter es in den Norden geht –  es nachts kaum dunkel wird. In Dawson City war es um 1 Uhr noch taghell – irgendwie vergisst man da müde zu werden.

Unterwegs gab es keine Internetverbindung; WLAN in den Hotels war insgesamt gut und kostenlos.

Die Organisation von Ruby Range Adventure war einwandfrei: wir wurden allesamt am Flughafen in Whitehorse pünktlich eingesammelt und auch wieder abgeliefert. Kleinere Problemchen wurden umgehend gelöst: gleich am ersten Tag holten wir uns einen Glasschaden – gleich Abends hatten wir unseren neuen Bus.
Auch als vor dem Abflug das Schloss des Laderaums in dem unser Gepäck auf uns warteten, verkeilt war, war sofort jemand vor Ort, so dass alle pünktlich mit ihren Koffern in den Flieger steigen konnten.

 


Noch ein kleiner Tipp zum Schluss:
unsere Einkäufe tätigten wir oft im Safeway. Mit einer Kundenkarte lässt sich dort ordentlich sparen. Einfach beim Bezahlen an der Kasse fragen; man bekommt ohne dass irgendwelche Daten angegeben werden müssen, ein Kärtchen in die Hand gedrückt.

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