Miami

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2014, 2017/02, 2017/12

Die Idee (Februar 2017) war, da wir vom Larry & Penny Thomson Memorial Park im Süden Miamis starteten, mit dem Auto – zum Venetian Pool zu fahren, diesen zu besichtigen und von dort aus in den Big Bus zu steigen und die 3 Touren zu fahren um Miami zu erkundigen.  Tochter Klein und ich taten so, der Gatte blieb bei den Hunden.

Der Plan, Miami mit dem BigBus, mit Startpunkt Venetian Pool zu erkunden war eigentlich genial – aber nur eigentlich. Das Problem fing damit an, dass der Venetian Pool, wegen Renovierung geschlossen war. Dann mussten wir ewig lange auf den Bus warten – aber dann ging es endlich los. Die Fahrt war interessant, der Bus fuhr alle interessanten Stellen an und der Kopfhörer sprach deutsch. Denkfehler Eins: die drei Touren sind gerade so zu schaffen am Tag, einen kurzen Stopp legten wir in Miami Beach ein und räkelten uns am Strand. Denkfehler Zwei: der letzte Bus Richtung  Venetian Pool fuhr schon um 16:15 ab, so dass wir nicht mehr viel Spiel hatten, wenn wir ihn noch erreichen wollten. Unterm Strich saßen wir sehr viel im Bus, haben alles gesehen, aber nichts wirklich genossen. Und überall herrschte gnadenloser Verkehr.

Den geplanten 2. (halben) Tag ließen wir dann ausfallen – keiner hatte Lust sich noch einmal in den Verkehr zu stürzen.

Aber: Parken ist eigentlich gar nicht so schwierig in Miami . Beim Vorbeifahren sahen wir einige städtische Parkhäuser die ein Dollar die Stunde kosteten. Nicht immer ganz zentral, aber doch in Laufweite.

Der nächste Besuch im Dezember 2017 führte uns nicht ganz freiwillig nach Miami. Durch den Ausfall von AirBerlin sind unsere Möglichkeiten mit einem Direktflug bei dem Hunde im Gepäckraum mitgenommen werden nach Florida zu kommen, doch sehr eingeschränkt.

Auf dem Plan standen die Wynwood Walls, die wir das Jahr davor vom Bus aus schon teilweise sehen konnten. Die lohnen sich auf jeden Fall, man findet beeindruckende Wandzeichnungen. Aber es war sehr voll durch viele Schulklassen und Führungen.

Aber der Venetian Pool sollte es dieses Mal werden: Wir fuhren also guten Mutes hin – aber leider war er bis Februar 2018 wegen Winterpause geschlossen. Ich war ja dieses Mal so schlau und habe im Internet nachgeschaut, aber diese Information fehlte leider.

Wenigstens sahen wir diesen Mal den Pool mit Wasser gefüllt, immerhin ein Fortschritt zu letztem Jahr.

Der Market Place ist sehr touristisch aber immer interessant; kann man – muss man aber nicht. Meinen Punkt auf der Bucket List, die Speedboottour hatte ich 2014 schon abgeharkt. Die hatte mir allerdings nicht so gut gefallen, weil der Schwerpunkt weniger beim Speed lag, als vielmehr darin, irgendwelche Protzvillen von irgendwelchen Promis anzuglotzen.

Übernachtet haben wir in den Cozy Studios. Die liegen zwar etwas außerhalb, waren aber sehr sauber und nicht zuletzt recht günstig. Und unsere Auswahlmöglichkeit mit zwei Hunden ist auch durchaus eingeschränkt. Sehr irritiert waren wir, weil sich das Apartment in einem Wohngebiet befindet, das in keinster Weise als Übernachtungsmöglichkeit erkennbar war. Ich glaube, das nennt man AirBn 😊

Wenn mich jemand nach dem beeindruckendsten Erlebnis in Miami fragt: Ein einziges Verkehrschaos.