Kingsley Plantage – Amelia Island

2016

Nach einer längeren Fahrt auf einer unbefestigten Straße, was mit einem Wohnmobil per se immer etwas abenteuerlich anmutet, kommt man zu einem alten Herrenhaus und den Überresten ehemaliger Sklavenquartieren.  Auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man in der Gegend ist.

2018

fand das Heritage Wochenende auf der Kingsley Plantage statt. Eine Band spielte Musik aus verschiedenen afrikanischen Regionen und sorgte für sehr gute Stimmung, inklusiv Tanz- und Trommelkurs.

Es fanden Führungen im Haus statt, die ich jetzt nicht ganz so interessant fand…wer wann was am Haus angebaut hat interessiert mich nicht wirklich.

Außerdem kann man kann die Überreste der Sklavenquartiere anschauen, eine Scheune, die Küche und eine sehr schöne ist die Wasserfront am St. George River. Ein kleines Visitorcenter verkauft Bücher und Souvenirs.

Die Hunde dürfen auf dem Gelände überall mit, aber wie üblich nicht in die Gebäude

Zephaniah Kingsley kaufte das Anwesen und lebte dort mit seiner afrikanischen Frau  und seinen Kindern von 1814 bis 1837. Seine Frau, Anna Madgigine Jai, stammte aus dem Senegal und wurde von Kingley als Sklavin gekauft. Als sie von Kingsley 1811 befreit wurde, organisierte sie die Plantage und erwarb eigenes Land und Sklaven. Produziert wurde auf der Plantage Baumwolle, Zitrus, Zuckerrohr und Korn. Später zog Kinsley mit seiner Familie nach Hawaii.

 

 

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