Rückreisedrama

Atlanta, Mai 2026

Die Rückreise aus Atlanta im Mai 2026, war geprägt von Pannen, die sich so keiner ausdenken kann.

Angefangen hat es damit, dass wir den ursprünglichen Flug verpassten (Flop 1), weil sich das Storen des Wohnmobils und des Autos doch etwas hingezogen hatte und wir die Hunde vor dem Flug nochmal in einem Dogpark laufen lassen wollten, wozu sie übrigens gar keine Lust hatten. Für uns hätte es dicke gereicht, aber für die Hunde eben nicht. Ok, selber blöd

Der nächste Flop fing schon beim Umbuchen an: die Hotline war stundenlang wegen eines technischen Problems nicht erreichbar (Flop 2), so dass wir uns also ein Hotel und einen Mietwagen für einen Tag buchten – das brauchten wir ja auf jeden Fall.

Als der Service endlich wieder erreichbar war, sagte man uns – auf der Website allerdings nicht nachvollziehbar – dass der Flug am nächsten Tag, Donnerstag, 3000$ statt 800$ zusätzlich kosten sollte (noch wissen wir nicht, ob es für die Buchung oder pro Person gilt – Nachtrag: Pro Buchung, „nur 800 €) –

Ok, ärgerlich, aber kein Problem dachten wir uns, machten wir uns halt noch einen schönen Tag in Atlanta, zahlten allerdings dann bei der Neureservierung des Mietwagens nochmal ordentlich drauf (Flop 3), was wir hätten vermeiden können, wenn der Lufthansa Service erreichbar gewesen wäre.

Am Tag des Fluges lief planmäßig Jürgens T-Mobile Vertrag aus und ließ sich telefonisch auch nicht mehr verlängern (Flop 4).

Inzwischen habe ich viel über das USDA Zertifikat gelesen, das anscheinend jeder braucht, der einen Hunde ausführt. Ich bin davon ausgegangen, dass es nur amerikanische Hunde betrifft, die ausgeführt werden und nicht Hunde von Ausländern, die nach Hause wollen, hab‘ aber trotzdem Zweifel bekommen.

Also: Auto vollgepackt, sehr früh am Flughafen gewesen und bevor wir ausgepackten, bin ich erstmal an den Schalter und habe nachgefragt. Es hieß, unser europäischer Impfpass sei ausreichend.

Also luden wir, mit Hilfe von Leashean, eines sehr netten Lufthansamitarbeiters, der uns letztendlich den A…. gerettet hat. alles aus.

Anschließend fuhr Jürgen los um den Mietwagen zurückzubringen, was in Atlanta einer kleinen Weltreise gleicht, bis man mit dem Shuttle wieder am Flughafen ist.

Bis dahin lief alles soweit noch planmäßig

Inzwischen versuchte ich einzuchecken, aber dann hieß es, leider zurecht, Yara ist zu groß für den Käfig (Flop 5), obwohl sie schon zweimal genau so geflogen ist. Wir müssten im nahegelegenen Petsmart einen neuen kaufen –ärgerlich, aber soweit kein Problem, wir waren ja sehr früh dran – (das Problem mit dem Kennel wollte ich eigentlich in Deutschland klären, da ich hier in USA nicht wirklich fündig wurde).

Aber: Jürgen war ja unterwegs um den Mietwagen abzugeben, telefonisch aber über seine amerikanische Nummer nicht mehr erreichbar (siehe Flop 4), sondern nur noch über seine deutsche Nummer, aber aus irgendwelchen Gründen kann ich dieses Mal mit meinem Vertrag nicht nach Deutschland telefonieren (Flop 6).

Irgendwann kam ich auf die Idee einen Bekannten über WhatsApp in Deutschland anzurufen, der dann Jürgen auf seiner deutschen Nummer anrief und ihm sagte, er solle den Mietwagen noch nicht zurückgeben. Leider genau drei Minuten zu spät. (Flop 7)

Also musste Jürgen mit dem Bus die Weltreise zum Flughafen unternehmen, eine Ebene tiefer zum Taxistand – immer mit Hilfe und Begleitung von Leashean. Für 100 (!) $ raste er dann mit dem Taxi zum Petsmart – und der Taxifahrer ist wirklich gerast – und zwei Minuten vor Schluss – man sagte mir keine Minute länger – kam er mit der Kiste an. Also, schnell zusammengeschraubt – die Papers waren bereits fertig – die Hunde abgegeben und ab zum Flieger.

Dann kommt eigentlich der größte Hammer: zuhause haben wir irgendwann festgestellt, dass der Kennel die genau gleiche Größe hat wie der alte. Ich hatte mich gefreut, dass er gar nicht so sperrig war wie erwartet und dass er auf den Gepäckwagen passte, Es war eben der größte, den es im Geschäft gab, was Jürgen aber in der Eile und im zusammengelegten Zustand nicht gemerkt hat.

Die Lufthansas übrigens auch nicht.