– im Flugzeug

JR Flughafen Kennels 20150311_153720 Flughafen 20151215_080501 klDarüber rede ich nur mit Leuten, die selbst schon einen Hund im Flugzeug befördert haben – diejenigen, die am lautesten darüber diskutieren, haben schon mal von der Freundin der Omma, ihrer Nichte gehört, dass der Hund es nicht so toll fand und sie würden das niiieee ihrem Hund zumuten.

Tatsache ist, dass der Flug sicher nicht der schönste Tag im Leben eines Hundes ist –  aber das ist es für mich auch nicht.

Unsere Hunde – steigen aus der Box, strecken sich und schauen sich um, was geht – sie zeigen keinerlei Verhaltensauffälligkeiten und genießen die drei, bzw. fünf schönsten Monate des Jahres, die vor ihnen liegen. Das Einzige: der Jetlag…die erste Woche werden sie um drei Uhr Morgens unruhig und müssen gaaanz dringend Pippi 😀

Wichtig ist es, die Hunde frühzeitig an die Boxen zu gewöhnen. Wir transportieren sie bei längeren Autofahrten regelmäßig darin, das eine oder andere Leckerli bekommen sie dort verabreicht und sie machen die Erfahrung, dass es sicher ist. Dann ist ein Flug über 10, 11, 12 Stunden auch nichts anderes, als wenn sie sich abends zum schlafen hinlegen und am nächsten Morgen wieder aufwachen.

Es sollte unbedingt ein Direktfluggebucht werden: Bisher sind wir drei mal mit AirBerlin nach Fort Myers und drei mal mit Lufthansa, zwei mal nach Miami und einmal nach Los Angeles) geflogen und bis auf einen, (s. unten) waren alle Flüge waren völlig unproblematisch.

Am Abend vor dem Flug sollte der Hund nichts mehr zu fressen bekommen, damit ihn während des Fluges nichts drückt. Es gibt nichts unangenehmeres für den Hund als stundenlang in der eigenen Kacke sitzen zu müssen. Unsere Hunde halten das Fasten ganz gut durch.

Ein Tipp für das Wasserproblem: zwar muss ein von außen befüllbarer Behälter an der Box angebracht sein, wir stellen aber immer noch in jede Box eine Buddy Bowl hinein, eine unumkippbare Wasserschüssel. Die hat den Nachteil, dass man sie nur sehr schwer öffnen kann, und leider ist die zurzeit in Amazon Deutschland  nicht mehr verfügbar – vielleicht deswegen.
Ein anderer Tipp ist, Eis in den Behälter zu tun, was dann im Laufe des Fluges schmilzt, Nur – wo bekomme ich auf die Schnelle Eis her?

In die Boxen legen wir sogenannte Vetbeds, die wir auch für unsere Welpen verwenden. Diese Hundedecken sind rutschfest und saugen Feuchtigkeit auf, und lassen sich sehr gut waschen und trocknen. Käuflich erwerblich sind diese Decken in allen (Online-) Tierfachgeschäften für recht wenig Geld. Ein Tipp: lieber etwas größer kaufen und dann zuschneiden – das ist deutlich billiger.

Leider – so habe ich mir sagen lassen – nehmen die amerikanischen Fluggesellschaften keine Hunde mit, so dass für unsere Strecke nur noch die Streikhansa oder Airberlin (seit August 2017 nun auch Geschichte) bleibt, bei der man sich nicht sicher sein kann, ob man den gebuchten Flug zum nächsten Winter noch antreten kann.

Update 2017:

Das erste Mal, dass ich – auf dem Hinflug – unzufrieden mit dem Hundetransport war: da Airberlin nicht mehr ist, sind wir, wegen des Direktflugs, gezwungen mit  Lufthansa zu fliegen. Der Trouble begann am Flughafen, als die Angestellte sich fürchterlich aufspielte, die Boxen seien zu klein für die Hunde, es gäbe hier auf dem Flughafen einen Laden, in dem wir größere kaufen könnten.

(2018 waren übrigens genau die gleichen Boxen genau am gleichen Schalter kein Problem)

Ich habe mir die nächst größeren Boxen angeschaut, die man unbedenklich als Boote hätte benutzen können, aber nicht für Hunde dieser Größe. Nach uns  kam ein Amerikaner an den Schalter, dessen Hund kaum kleiner war als unsere, die Box aber erheblich. Seltsamerweise war das hier aber gar kein Problem – das meine ich auch mit aufgespielt, aber bei dem Amerikaner  hat sie sich das nicht getraut. Die gleiche Geschichte habe ich übrigens in einem Forum gelesen, auch in Frankfurt, gleicher Schalter. Hier hat der Boxenladen sein Geschäft gemacht.

Besonders geärgert hat mich, dass sie unentwegt betont, wie wichtig LH der Tierschutz ist, aber die Hunde waren völlig ausgetrocknet, als wir sie am Flughafen in Miami in Empfang nahmen. Soviel zum Tierschutz.

Bei AirBerlin durften wir Buddybowls (Wasserbehälter, die nicht auslaufen) in die Box stellen, so dass wir selbst für die Wasserversorgung sorgen konnten. Das haben sie uns auch nicht gestattet.
Dazu kam noch, dass es in Miami ziemlich lange gedauert hat, bis wir durch waren, das war in Fort Myers auch wesentlich besser.

Das war nix, Lufthansa. Doppelt so teuer, dafür aber halb so gut.

In den USA hatten wir übrigens gar kein Problem wegen den Boxen.

Bis 8 Kilo Gesamtgewicht…

Hundefutter und so Zeugs